Elarya und die Laterne des Ursprungs

ELARYA - das Land der Erinnerungsfarben

Die Schöpfer*innen Laterne (Auszug aus dem Buch)

ELARYA war kein gewöhnliches Land, es existierte jenseits der bekannten Welt, an der Schwelle zwischen Traum und Wirklichkeit, dort, wo Gedanken Formen annahmen und Gefühle Landschaften erschufen. Es war ein Ort, der sich nur jenen offenbarte, die mit dem Herzen sahen. Alle Bewohner ELARYAS trugen Farben in ihren Gewändern, in ihren Häusern, in ihren Stimmen. Und wenn sie sprachen, leuchteten ihre Worte in Tönen, die Erinnerungen wachriefen - nicht nur die eigenen, sondern auch die der Zuhörer. Wer mit offenen Gedanken und einem ehrlichen Herzen hierherkam, erlebte wahre Wunder - diejenigen jedoch, die versuchten zu kontrollieren, fanden nur Nebel.

 

 In Elarya gab es einen Ort, den man nicht auf Karten fand: das Tal der flüsternden Laternen. Es lag verborgen zwischen zwei Hügeln, die sich nie entscheiden konnten, ob sie träumten oder wachten. Wenn der Wind schlief und die Luft stillstand, begannen die Laternen zu leuchten – nicht mit Feuer, sondern mit Erinnerung.

 

Doch was flüsterten sie? Diese Laternen erzählten keine Geschichten – sie flüsterten Gedanken, die nie ausgesprochen worden waren. Wenn man sich ihnen näherte, hörte man kein klares Flüstern, sondern ein Gefühl. Manche Laternen machten jemanden plötzlich mutig, andere melancholisch, und aandere ließen jemanden einfach nur lachen, ohne zu wissen warum. 

 

Das Mädchen vom 13.7. aus der anderen Welt

Oh! Auf dieses Mädchen wartete nun schon eine Laterne, keine gewöhnliche, keine wie die anderen. Sie war eine von jenen, die nicht flüsteten – sondern fragten. Und ihre Fragen waren wie Schlüssel, die eine Tür öffneten, die man noch nie gesehen hatte, aber vielleicht schon immer gespürte.

  • Sie stellte Fragen, die Erwachsene nicht beantworten konnten.
  • Sie sah Ungerechtigkeit nicht als Normalität, sondern als Einladung zur Handlung.
  • Sie glaubte, dass Träume nicht nur in die Nacht gehörten, sondern auch in den Tag hinein leuchten durften.

Die Laterne des Ursprungs sprach zu Niva

Man nannte sie Elira, die Laterne des ersten Gedankens. Sie war aus klarem Glas, das nie beschlug, selbst wenn Tränen fielen. Ihr Licht war kein Licht im klassischen Sinn – es war ein Impuls, ein leiser Strom, der durch die Seele floss und dort etwas berührte, das lange geschlummert hatte. Wenn man ihr begegnete, war es nie zufällig. Elira erschien nur jenen, die bereit waren, nicht nur zu träumen, sondern zu erschaffen. Als sie zu Niva sprach, war es kein Flüstern, sondern ein inneres Echo: „Und wie ein einzelner Gedanke – was wäre, wenn er …, der Gedanke, eine ganze Welt erschaffen kann?“

 

 

Mit diesem Satz hatte sie etwas zu Niva gesagt, das nur wenige je gesagt bekommen:

 

  • Dass Ideen nicht klein waren.
  • Dass Fantasie nicht flüchtig war.
  • Dass Niva die Fähigkeit in sich trug, Welten zu formen – nicht nur in Geschichten, sondern in allen Herzen. 

 

Elira war die Laterne, die Schöpfer*innen erkannte. Sie sah nicht nur, was jemand dachte – sondern was auch jemand denken konnte, wenn er sich traute! 

 

 

 

 

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